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Fliegen mit Kindersitz – was ist erlaubt, was ist sinnvoll?

"Darf ich unsere Babyschale mit ins Flugzeug nehmen?"
"Braucht mein Kind einen eigenen Sitzplatz?" 
"Welche Kindersitze sind überhaupt erlaubt?" 

Solche Fragen hören wir bei den Zwergperten regelmäßig – denn rund ums Fliegen mit Kindern gibt es viele Unsicherheiten. 

Leider auch zu Recht: Jede Airline hat eigene Regeln, nicht jeder Sitz darf an Bord, und offizielle Vorgaben sind oft nur schwer zu finden. 

Klar ist aber: Wer mit Baby oder Kleinkind fliegt, möchte es so sicher wie möglich. Deshalb bringen wir hier Licht ins Dunkel.

Fliegen mit Kindersitz – was ist erlaubt, was ist sinnvoll?

"Darf ich unsere Babyschale mit ins Flugzeug nehmen?"
"Braucht mein Kind einen eigenen Sitzplatz?" 
"Welche Kindersitze sind überhaupt erlaubt?" 

Solche Fragen hören wir bei den Zwergperten regelmäßig – denn rund ums Fliegen mit Kindern gibt es viele Unsicherheiten. 

Leider auch zu Recht: Jede Airline hat eigene Regeln, nicht jeder Sitz darf an Bord, und offizielle Vorgaben sind oft nur schwer zu finden. 

Klar ist aber: Wer mit Baby oder Kleinkind fliegt, möchte es so sicher wie möglich. Deshalb bringen wir hier Licht ins Dunkel.

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Erlaubt:
Babyschalen mit Flugzeugzulassung

Sie sind die einzige offiziell zugelassene Rückhaltemöglichkeit für Kinder unter ca. 13 kg – aber nur ohne Base und mit 2-Punkt-Gurt zu verwenden.

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Eingeschränkt:
CARES-Gurt - nur mit Airline-Freigabe!

Dieses spezielle Gurt-System für Kinder ab ca. 10 kg kann eine Lösung sein, wird aber nicht von allen Fluggesellschaften anerkannt.

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Nicht erlaubt: 
Reboarder, vorwärtsgerichtete Sitze, Sitzerhöhungen, Isofix-Basen

Diese Systeme sind im Flugzeug nicht zugelassen, da sie nicht mit dem vorhandenen Beckengurt kompatibel sind und keine Luftfahrtzulassung besitzen.

Darf ich meine Babyschale im Flugzeug benutzen?

Ja – aber nur, wenn sie ausdrücklich dafür zugelassen ist. 

Im europäischen Raum ist dafür eine TÜV-Zulassung "For use in aircraft" oder eine FAA-Freigabe (USA) notwendig. Diese Zulassung muss sichtbar am Sitz angebracht sein – z. B. auf einem Aufkleber oder Einnäher. 

Nur Babyschalen dürfen (aktuell) im Flugzeug verwendet werden – und auch das nur: 

  • bis max. 13 kg Körpergewicht, 
  • ohne Base, 
  • mit 2-Punkt-Flugzeuggurt befestigt.


Und, braucht mein Kind einen eigenen Sitzplatz im Flugzeug? 

Rein rechtlich braucht dein Kind unter zwei Jahren keinen eigenen Sitzplatz – viele Airlines erlauben, dass Babys kostenlos auf dem Schoß der Eltern mitfliegen. Doch aus sicherheitstechnischer Sicht lautet die klare Empfehlung: Ja, dein Kind sollte einen eigenen Sitzplatz haben. 
Warum? Ein freier Sitzplatz ermöglicht es, dein Baby in einer zugelassenen Babyschale sicher zu befestigen – vergleichbar mit dem Schutz im Auto. Bei Turbulenzen, Startabbrüchen oder starker Verzögerung ist das die sicherste Option. 
Sicherheitsexpert:innen wie der TÜV Rheinland, die EASA und auch die FAA raten deshalb ausdrücklich dazu, auf den Schossplatz zu verzichten, wenn es möglich ist. 

Zwergperten-Tipp:
Ein eigener Platz bedeutet nicht nur mehr Sicherheit, sondern oft auch mehr Ruhe – für dein Baby und dich.

Tipp:

So sehen die Siegel vom TÜV Rheinland aus. Dieses findet ihr als Aufkleber, der meist unterhalb der Babyschale angebracht ist.

Diese Babyschalen aus unserem Sortiment dürfen mitfliegen:


Arra Flex von Nuna


zum Produkt


Baby-Safe Pro von Britax Römer


zum Produkt


Pebble 360 Pro 2 von MAXI-COSI


zum Produkt


Maple von THULE


zum Produkt

Was ist eigentlich mit dem Schlaufengurt (Loop Belt) gemeint?

Der Loop Belt – auch Schlaufengurt genannt – ist ein zusätzliches Gurtsystem, das viele Airlines für Babys unter zwei Jahren anbieten, wenn kein eigener Sitzplatz gebucht wurde. Er wird am Gurt der erwachsenen Begleitperson befestigt, das Baby sitzt dabei auf dem Schoß der Bezugsperson. 

Zugelassen, aber umstritten: Obwohl der Loop Belt in Europa offiziell zugelassen ist, gilt er unter Sicherheitsexpert:innen als kritisch. Untersuchungen des TÜV Rheinland zeigen, dass bei Turbulenzen oder Start-/Landekomplikationen erhebliche Verletzungsgefahr für das Kind besteht – z. B. durch den Druck des Erwachsenen auf den kindlichen Körper. 

Wie werden größere Kinder im Flugzeug gesichert?

Sobald dein Kind mehr als 13 kg wiegt oder zu groß für die Babyschale wird, stellt sich die nächste wichtige Frage: Wie sichere ich es im Flugzeug richtig? In Europa gibt es aktuell keinen Kindersitz für größere Kinder, der für die Nutzung im Flugzeug zugelassen ist. 

Reboarder, vorwärtsgerichtete Kindersitze oder Sitzerhöhungen dürfen nicht an Bord verwendet werden, da sie: 

  • nicht mit dem 2-Punkt-Gurt des Flugzeugs kompatibel sind, 
  • keine offizielle Flugzeugzulassung besitzen, 
  • oder zu sperrig für den Einsatz an Bord sind. 

Hier findet ihr immer eine aktuelle Übersicht der zugelassenen Kindersitz-Modelle: 

zum TÜV Rheinland



Alternative: der CARES-Gurt 

Für Kinder zwischen ca. 10 und 20 kg Körpergewicht bietet der sogenannte CARES-Gurt (Child Aviation Restraint System) eine mögliche Lösung. 

Er ist von der FAA zugelassen, kompakt, leicht und wird von vielen internationalen Airlines akzeptiert – allerdings nicht von allen. Daher ist eine Rücksprache mit der Fluggesellschaft zwingend erforderlich. 

Für Kinder ohne CARES-Gurt erfolgt die Sicherung wie bei Erwachsenen – mit dem normalen Flugzeuggurt. Das ist erlaubt, aber aus Sicherheits- und Komfortsicht oft nicht optimal.

zum CARES-Gurt


Sicher fliegen mit Kind – gut vorbereitet, entspannt reisen

Fliegen mit Baby oder Kleinkind kann eine wunderbare Erfahrung sein – wenn man gut informiert startet. Die passende Babyschale, eine klare Absprache mit der Airline und ein realistischer Blick auf die Möglichkeiten machen den Unterschied. 

Nicht jeder Sitz darf mitfliegen, aber mit dem richtigen Modell und ein wenig Vorbereitung lässt sich auch der Flug zur sicheren Reise für die Kleinsten machen. 

Unser Rat: Hab keine Scheu, Fragen zu stellen – bei uns oder bei der Airline. Wir beraten dich gerne, welche Sitze flugtauglich sind, wie du dein Kind an Bord am besten sicherst und was du beim Einsteigen, Umbauen oder Verstauen beachten solltest.

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